Suchergebnisse zu: "GKN"

GKN Abriss und „Entsorgung“ – Glaubwürdigkeit in Gefahr

Kreisrat Johannes Müllerschön (DIE LINKE) informiert sich und nimmt Stellung. (Bild: rb)

Die letzten beiden Erörterungstermine (Infokommission am 21.11.18 und Einwendungen gegen Abrissgenehmigung GKN II am 26.11.18) waren alles andere als eine Farce. Sie sind der einzige Ort, wo auf wissenschaftlich hohem Niveau eine Abwägung stattfindet zwischen wirtschaftlicher Nutzung der Atomenergie und dehren Gefahren für Mensch und Umwelt. Umweltverbände und -initiativen leisten dazu einen enormen, überwiegend ehrenamtlichen und engagierten Beitrag. Die Beteiligung der Öffentlichkeit ist in beiden Events unzureichend. Schwarz- Ganzen Beitrag lesen »

GKN II in Neckarwestheim: Einwendungen gegen Abrissgenehmigung.

Nicht nur der Bau von Kernkraftwerken in der Region war immer heiß umkämpft, auch der Abriss und die Beseitigung des Atomstromerbes ist gesellschaftlich umstritten. Höchstmögliche Sicherheit für die Einwohner, oder die wirtschaftlichste Variante für die Betreiber, das sind handfeste Interessensgegensätze. Transparenz und Offenlegung der verschiedenen Abbauschritte und konkrete Entsorgungswege sind nach Auffassung der der beiden Kreisräte der LINKEN im Heilbronner Kreistag ungenügend. Sie haben deshalb im Rahmen des Genehmigungsverfahrens die Ganzen Beitrag lesen »

„Vorne Reben, hinten Bauschutt“ – Bauschutt vom GKN mittendrin?

Bauschutt Deponie Vogelsang, am Heilbronner Wartberg.

Abbruchmaterial GKN und Castor-Transport Thema im Betriebsausschuss des Kreistags
„Im Blickpunkt“ der Region berichtete die Heilbronner Stimme am 7.10.17 ganzseitig und über ein Werbevideo über die Deponie Vogelsang. Verschwiegen wird, dass dort Teile des vom Landkreis zu entsorgenden Bauschutts aus dem geplanten Abriss des Kernkraftwerks GKN 1 eingelagert werden soll. Ganzen Beitrag lesen »

Linke Anträge im Kreistag (6) zum Thema GKN-Bauschutt

antiakwEin Antrag der LINKEN forderte Kontrollmechanismen bei der Entsorgung von Bauschutt aus dem Atomkraftwerk in Neckarwestheim auf kreiseigenen Deponien. Nach den Haushaltsreden und vor der Abstimmung der einzelnen Anträge gab es dann keine Möglichkeit mehr inhaltlich auf die einzelnen Anträge einzugehen. Problematisch war das vorallem beim Antrag zum GKN, da hier Landrat Piepenburg den Sachverhalt falsch dargestellt hatte, eine Klarstellung wurde in der Abstimmung nicht erlaubt. Beim Tagesordnungspunkt Abfallwirtschaftssatzung konnte der Sachverhalt, zu spät, von Kreisrat Florian Vollert aufgeklärt werden. Es gibt drei Sorten von Abbaumaterialien beim GKN 1. Atommüll, der in Castoren in einem Lager neben dem GKN zwischengelagert wird und dann in ein „Endlager“ muss. Etwa 1100 Tonnen freigemessener Baustellenmüll, der auf die Heilbronner Deponie Vogelsang kommt. Dazu hat der Landkreis einen Vertrag mit der Stadt Heilbronn verlängert. Und weitere 330.000 Tonnen, die zurück in den Wertstoffkreislauf kommen, also als Metallrecycling oder Straßenschotter. Oder eben als Bauschutt auf die landkreiseigenen Mülldeponien. Das sind Stoffe, die unterhalb entsprechender Richtwerte liegen sollen. Um das zu überprüfen, haben wir Kontrolleinrichtungen in den Deponien beantragt. Finanziell ging es um wenige hundert Euro.

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Bauschutt vom GKN 1 im Landkreis?

Bei der Kreistagssitzung am 17.10.2016 ging es auch um die Deponien im Landkreis, dazu stellte Kreisrat Florian Vollert folgende Anfrage. Im Vorfeld wurde die Frage von einem Anti-AKW-Aktivisten an Vollert gestellt. Hier sind nun der Wortbeitrag auf der Kreistagssitzung, die schriftliche Anfrage, sowie die Antwort aus dem Landratsamt dokumentiert:

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Müllerschön zu Grundwasser und GKN Rückbau

06. Februar 2016  Allgemein

Handzettel_Heilbronn-423x600Am 3.2.16 fand im Heilbronner Landratsamt das Erörterungsverfahren zur Genehmigung der Grundwasserentnahme durch die EnBW auf dem Kraftwerksgelände in Neckarwestheim statt. Aus Sorge um die Standfestigkeit des Untergrundes erhob Landtagskandidat und Kreisrat Johannes Müllerschön zusammen mit anderen Einwendungen gegen dieses Vorhaben. Nur deshalb erhielt er auch eine persönliche Einladung zu diesem ansonsten nicht öffentlichen Termin. Die sachliche Erörterung (Dauer ca. 3 Stunden) zwischen ca. 15 Behörden- und Betreibervertretern und ebenso vielen Kritikern wird in dem Artikel von Reto Bosch am 4.2.16 wiedergegeben: „Hohlräume unter dem Reaktor?“.

Müllerschön sprach vor allem zu den Hohlräumen in Sachen Bürgerbeteiligung und Transparenz. So fragte er gleich zu Beginn nach der Bekanntmachung über den Termin, zu der das Landratsamt verpflichtet ist. Weder im Internet, noch auf anderen Ganzen Beitrag lesen »

GKN I stilllegen – gegen AKW-Laufzeitverlängerung

„Atomkraftwerk Neckarwestheim I stilllegen – Laufzeit nicht verlängern – Atomausstieg jetzt und überall“. Unter diesem Motto hatte ein breites Bündnis aus Bürgerinitiativen

Die Delegation der LINKEN vor dem GKN Neckarwestheim

Die Delegation der LINKEN vor dem GKN Neckarwestheim

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KreistagspolitikerInnen gegen die Verlängerung der Atomkraft

Für DIE LINKE im Kreistag: Jasmin Ellsässer und Florian Vollert

Die beiden Kreisräte der LINKEN im Landkreis Heilbronn, Jasmin Ellsässer und Florian Vollert sprechen sich gegen eine Verlängerung der Atomkraft aus. Im Landkreis Heilbronn wäre mit dem GKN II in Neckarwestheim ein möglicher Kandidat einer von der FDP angesprochenen Atomkraftverlängerung.
„Wir wollen das GKN II abgeschaltet wissen, da es wiederholt Risse in den Dampferzeugern gab und der Untergrund durch Gipsausspülungen Unsicherheiten birgt.“ konkretisiert Vollert die Bedenken der LINKEN. „Das Endsorgungsproblem ist ebenfalls völlig ungelöst“ ergänzt Ellsässer und weiter: „das Zwischenlager in Neckarwestheim wird so zu einem langfristigen Provisorium.“
Fazit der beiden: „Statt die Energiewende von unten auszubremsen und die Atomkraft zu verlängern, sollte deutlicher in alternative Energie gesetzt werden.“

Neckarwestheim abschalten

500 Menschen waren heute in Neckarwestheim, um gegen Atomkraft zu demonstrieren. Ende des Jahres soll das Atomkraftwerk abgeschalten werden, doch jetzt werden Stimmen laut, die Atomkraft weiter zu betreiben. Dem widersprachen die RednerInnen der Kundgebung vehement. Atomkraft ist gefährlich und die Entsorgungsfrage nicht im Ansatz gelöst. Erfahrungsberichte aus Fukushima/Japan, wo vor 11 Jahren eine Atomkatastrophe verdeutlichte wie sicher die Atomkraft ist, verdeutlichten die Gefahren deutlich. Ganzen Beitrag lesen »

DIE LINKE Heilbronn-Unterland ist Mitunterzeichnerin der Neckarwestheimer Erklärung

21. Juli 2020  GKN

Bürgerinitiativen und Umweltgruppen haben eine gemeinsame Erklärung verfasst, in der sie das Abschalten des Atomkraftwerks in Neckarwestheim fordern. Grund sind, neben den allgemeinen Problemen und Gefahren der Atomkraft, die wiederholten Schwachstellen im GKN II. Wichtige Rohre waren wiederholt so abgenutzt, dass sie kurz vor dem Durchbruch standen.
Hier geht es zur Erklärung

Als Kreisverband rufen wir deshalb auch zum nächsten Sonntagsspaziergang der Anti-Atom-Bewegung auf.
So, 4. Oktober 2020, 14:00 h
Treffpunkt: Parkplatz „Schöne Aussicht“ am AKW Neckarwestheim. Mehr Infos hier