Antrittsbesuch der neugewählten linken Kreisrätin Lydia Riedel- Tramsek in Jagsthausen.

Dorfladen Jagsthausen eG, mit Außenbereich

Noch vor der konstituierenden Sitzung des Kreistags informierte sich Lydia Riedel-Tramsek (Die Linke) bei Bürgermeister Halter in Jagsthausen über Probleme vor Ort. Zunächst hat sie sich die Sache mit dem Dorfladenprojekt erklären lassen. Es funktioniert dort sehr gut, die haben einen Jahresumsatz von 1,5 Mio. 17 Mitarbeitern. Sicherlich profitieren sie von der Lage am Radwanderweg, der Schönheit des Ortes, der Nähe zu Schöntal, so dass man das nicht 1 : 1 übertragen kann auf andere Ortschaften.

Des Weiteren ging es um die Öffentlichen Verkehrsmittel (ÖVM). BM Halter meinte der 11er Bus (Möckmühl Bahnhof ins Jagsttal) sei ein großes Problem, er könnte ein paar Minuten länger auf den Zug warten. Es gäbe ein Ruftaxi, das von der Bahn bezahlt wird, wenn der Zug Verspätung hat, das nutze aber niemand.

BM Halter meinte, für den Verkehr müsse einfach mehr Geld in die Hand genommen werden. Er sieht auch ein großes Problem darin, dass niemand wisse, wie die Angehörigen ihre Kranken in Bad Friedrichshall oder Heilbronn vernünftig erreichen könnten.

In der Versorgung mit Bildung sieht BM Halter kein Problem, alle Jagsttalgymnasiasten werden nach Osterburken oder Adelsheim gefahren. Die Einwohnerzahl ist im Steigen. BM Halter ist nicht mehr im Kreistag und er hat wenig Hoffnung, dass sich dort jemand für den ländlichen Raum stark macht.

Die Biobäuerin Lydia Riedel-Tramsek jedenfalls interessiert der ländliche Raum besonders. Sie will die Gemeinden am nördlichen Kreisrand besonders berücksichtigen, „sie praktisch zurückholen in die Kreispolitik und die Situation der Menschen verbessern“. Zum nicht angenommenen Ruftaxi meint Sie zum Beispiel:

„Am Busschild sollte ein Infoschild angebracht werden, wann das Ruftaxi kostenfrei genutzt werden kann. Bzw. es sollte schon von der Bahn gerufen werden, wenn Verspätung zu erwarten ist, dann kann sich das Taxi an die Bushaltestelle stellen. Evtl. Ansage durch den Zuglautsprecher, so lange, bis der letzte verstanden hat, dass er nicht seine Familienangehörigen per Handy nach Möckmühl bestellen muss.“


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