Müllerschön zur Tarifforderung der IG Metall

SteuernDie IG Metall Heilbronn-Neckarsulm legte sich am 27.2.16 nach gründlicher Diskussion in der Vertreterversammlung fest auf eine Forderungsempfehlung von 5,5% für die anstehende Entgeltrunde. Johannes Müllerschön (IG Metall Delegierter für die Heilbronner Fiat-Betriebe) sprach sich dort für einen Forderungskorridor von 5 bis 6,5% aus. Bei einer Forderung unter 5% sieht Müllerschön ein Akzeptanz Problem intern bei den Metallerinnen und Metallern. Bei einer Forderung über 6,5% sieht er das Problem eher bei der gesellschaftlichen Akzeptanz und natürlich bei der Frage der Umsetzbarkeit. Müllerschön ging auf Grund persönlicher Erfahrungen auch kurz auf zwei gängige „Gegenargumente“ ein. 1. Die hohen Audi- Löhne würden das Handwerk kaputt machen. 2. Der Dienst am Menschen werde schlechter entlohnt als das Schrauben am Band. Er versuchte klar zu machen, dass beide Positionen nicht gegen einen hohen Abschluss in der hochproduktiven Metallindustrie sprechen, ganz im Gegenteil. Die mit einem hohen Abschluss steigende Binnennachfrage kann zum Rettungsanker einer rückläufigen Exportindustrie werden.    Müllerschön wies auch darauf hin dass die (hoffentlich steigenden) Einkommen der Audi-Beschäftigten kommunalpolitisch eine wichtige Größe darstellen. Beifall erhielt Müllerschön für den Vorschlag den Arbeitgebern bei der Forderungsdiskussion auch die (für Arbeitgeber) geringeren Beiträge für die Krankenversicherungen in Rechnung zu stellen. (jom)

Über den Neujahrsempfang der LINKEN, der am selben Tag abends im Gewerkschaftshaus stattfand, berichten wir hier, auf der Seite des Kreisverbandes.


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