LINKE Anträge und unsere Themen im Heilbronner Kreistag für 2021 (Teil 2 Bildung – Kreisberufsschulzentrum im Neckarbogen)

Kreisverkehre taugen nichts im Bildungsbereich. DIE LINKE fordert längeres gemeinsames Lernen!

Die Landkreise haben in Baden-Württemberg auch eine wichtige Brückenfunktion zwischen den Bedürfnissen der Menschen vor Ort in den Kommunen und der Landesebene. Das ist gerade aktuell im Bildungsbereich sehr offensichtlich.

Aus der Haushaltsrede der Linken zur Begründung des Antrags zum Kreishaushalt 2021: Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Bildung. Ein Trauerspiel. Auf Landesebene versagen die Akteure. LehrerInnenmangel an unseren Grundschulen zeugt von einem

bildungspolitischen Skandal.

Stellungnahme der Verwaltung (Vorlage 39/2020) für die KTS am 5.12.20:

Ziffer 2: Kreisberufsschulzentrum. Im Kreishaushalt 2020 sind für vorbereitende Arbeiten und Untersuchungen zum Berufsschulzentrum HN-Böckingen 300.000 € eingestellt. Werden diese Mittel nicht ausgeschöpft, erfolgt ein Übertrag in das Jahr 2021. In der mittelfristigen Finanzplanung stehen 2022für Planungen und ggfls. für die Durchführung eines städtebaulichen Wettbewerbs 1 Mio. € zur Verfügung. Sollten diese Mittel wider Erwarten nicht ausreichen, kann spätestens im Haushalt 2022 nachgesteuert werden. Die Verwaltung schlägt vor, die Anträge Ziffern 2 bis 5 der Kreistagsgruppierung DIE LINKE abzulehnen

SPD Haushaltsrede: Die Anträge2 und 3 der Gruppierung  Die Linke lehnen wir ebenfalls ab.

Weder Landrat Piepenburg, noch die SPD Fraktion erkennt das Potential, das dieser Vorschlag enthält. Es geht vor allem bei Piepenburg nur ums Geld. Schade.

Abstimmung: 4 Ja Stimmen, 3 Enthaltungen, der Rest dagegen.

Das alte Kreisberufsschulzentrum im Längelter.

Ja, dieser Antrag, der auf einen Vorschlag unserer Kreisrätin Lydia Riedel-Tramsek zurückgeht,  erfordert einen Blick über die Land-und Stadtkreisgrenze weg.

Sie schreibt dazu: Im 3. Bauabschnitt des Neckarbogens soll das neue Kreisberufsschulzentrum eingeplant werden. Das hätte den Vorteil, dass es über ÖPNV gut erreichbar wäre und sich kulturell mit den Berufsschulen südlich des Bahnhofs vernetzen ließe, (Gartenbau + Landwirtschaft, Pflege..) auch mit dem Bildungs Campus. Es würde zeigen, dass unserem Land Fachschüler genauso wichtig sind wie Eliteschüler. Man könnte Bauland im Längelter wertgleich mit der Stadt tauschen, so dass die Stadt eine große Fläche für ein neues wirklich zukunftsweisendes Quartier bekäme.

Unsere Landtagskandidatin Marlene Neumann (WK HN), die auch beruflich mit dem Thema “Fachkräftemangel in der Region” beschäftigt ist meint dazu: “In Zeiten steigender Jugendarbeitslosigkeit auch durch die Corona Krise bei dem gleichzeitigen Fachkräftemangel kommen den Berufsschulen eine besonders wichtige Funktion zu. Um Jugendliche gut auszubilden brauchen wir erreichbare und gut ausgestattete Berufsschulen, sowohl personell als auch technisch. Das ist eine zentrale Zukunftsaufgabe und durch ein hin- und her Schieben bei den Zuständigkeiten, ohne sich inhaltlich mit den Vorschlägen auseinanderzusetzen, kommen wir da nicht voran.”

Auch unsere beiden Landtagskandidatinnen im Landkreis, Jasmin Ellsässer (WK NSU) und Emma Weber (WK EPP)   haben einen konkreten und lebensnahen Bezug zum Thema (Weiter-) Bildung.

Jasmin arbeitet als Gesundheits- und Krankenpflegerin und studiert trotz Pandemie und Landtagswahlkampf angewandte Pflegewissenschaften. Emma hat eine abgeschlossene duale Ausbildung und studiert jetzt gerade Politikwissenschaften in Würzburg.

 


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