Sozial-ökologische Mobilität braucht ein Ticket!

08. Januar 2019  (Nah-) Verkehr, Allgemein, Soziales, Umwelt

Flyer des Sozialforums Heilbronn (Archiv)

Bereits noch im alten Jahr hat Kreisrat Müllerschön einen bis heute (8.1.19) nicht veröffentlichten Leserbrief an die Heilbronner Stimme geschrieben. Er ging auch an die beiden Aufsichtsratsmitglieder im HNV Herrn OB Harry Mergel und Landrat Piepenburg. Ich veröffentliche Ihn hier auf dieser Seite, damit er nicht umsonst geschrieben wurde. (jom)

„Das Wettrennen im Schneckentempo, bei dem es ausschließlich Verlierer geben könnte“ das Christian Gleichauf (H.St. 28.12.18) zeichnet ist wohl zutreffend in Sachen Stau und Stillstand in der Region. Ich gehe noch weiter. Der Fortschritt in Richtung mehr und flüssigere sozial-ökologische Mobilität geht nicht nur zu langsam voran. Es gibt auch zu viel  Querschläger und gefährlichen Gegenverkehr. Sozialticket, Fahrpreiserhöhungen, Zugausfälle in der Region und Stillstand auf der Zabergäubahn sind kontraproduktiv für einen Umstieg auf mehr ÖPNV. Es reicht eben nicht, über Jobtickets die Fahrscheine von AUDI und anderen Beschäftigten zu subventionieren. Die Steigerung des ÖPNV Anteils geht nur mit Verlässlichkeit und sozial + solidarisch. Deshalb hoffe ich zusammen mit dem Sozialforum und dem DGB, dass die Stadtverwaltung und eine breitere Mehrheit des Heilbronner Gemeinderats das Mobilitätsticket umgehend und nachhaltig (d.h. unbefristet) wieder einsetzt. Das Oberzentrum der Region Heilbronn-Franken könnte so „mit gutem Vorbild vorangehen“.                                            Johannes Müllerschön, Offenau

Nachtrag am 14.1.19

Heute ist der Leserbrief in der Stimme zusammen mit weiteren Leserbriefen zur Zabergäubahn erschienen!


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