Trecker, Bullen, Rote Beete – wir fahren nach Berlin!

26. Dezember 2017  Allgemein, Ländlicher Raum, Soziales

Alle Jahre wieder Wir haben es satt und zeigen der Agrarindustrie die Stirn, in bunter Vielfalt!

DIE LINKE im Heilbronner Kreistag hat für die Bauerndemonstration am 20.1.18 eine Treckerpatenschaft übernommen. Bereits in unserer Haushaltsrede in Kleingartach und in den Anträgen haben wir uns mit dem Thema Glyphosat und Gentechnik befasst. Das Thema Landwirtschaft, Ernährung und Bauern war auch im Wahljahr 2017 einer unserer Schwerpunkte im Landkreis. Hier ein Rückblick. 

Was bewegte uns linke Kreisräte zu diesem

 

https://www.facebook.com/WirHabenEsSatt/

mutigen und nicht ganz billigen Schritt? Der Landkreis Heilbronn und die Region ist in Sachen Landwirtschaft, Ernährungsindustrie und ökologische Alternativen nicht ganz unbedeutend. Nicht nur weil der oberste, europäische Bauernpräsident Ruckwied hier lebt und seinen Hof hat.  Die (im Vergleich bundesweit und im globalen Rahmen) eher kleinflächige Landwirtschaft steht im Landkreis fasst schon strukturell im Widerspruch zur großen Agrarindustrie, die den Bauern und Bäuerinnen wenig bis keine Zukunftsperspektive bietet. Konzerne wie Knorr, Campina, Südzucker, Lidl und andere steuern auch von hier aus ihre gewaltigen Umsätze. Vielleicht gerade deshalb sind auch ökologische Alternativen hier gut entwickelt. Nicht nur die schon fast legendäre Bäuerliche Erzeugergemeinschaft in Wolpertshausen,

sondern auch Bio Pioniere in Brackenheim,

Letztes Jahr in Berlin: Roter Kreisrat mit großer Klappe trifft Rote Beete!

auf dem Michaelsberg in Gundelsheim,Gärtnerei Umbach in Heilbronn, zwei Initiativen für solidarische Landwirtschaft in Heilbronn und im Zabergäu, Projekte wie die „Marktschwärmer“ sind praktische, pragmatische  Alternativen, die der Agrarindustrie vor Ort die Stirn bieten wollen und dabei auch noch ökonomisch erfolgreich sind. Da sehe ich dann auch für uns LINKE innerhalb dieser bunten Bewegung einen speziellen Auftrag. Gesunde, nachhaltige Ernährung für alle und das nicht nur regional, sondern global. Gern darf´s auch a bissle mehr sei …. (jom)

 


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