Müllerschön kümmert sich um jeden Dreck

Müllerschön im September auf der Mülldeponie Vogelsang. (Foto: Homepage Hinderer MdL)

Müllerschön im September auf der Mülldeponie Vogelsang. (Foto: Homepage Hinderer MdL)

Nach dem Heilbronner Stimme Bericht über die nicht stattgefundene Abfalldebatte im Kreistag erklärt Johannes Müllerschön in einer Pressemitteilung folgendes:

Tolle Idee – debattieren und umsetzen? oder „ideologisieren“?

Da wird im Kreistag eine „tolle Idee“ zur Abfallvermeidung eingebracht. Dort wird eine inhaltliche Diskussion darüber verweigert, stattdessen wird vom CDU Fraktionsvorsitzenden „ideologisiert“. Natürlich ist der Kreistag zuständig, wenn die tolle  Idee über eine Fachtagung (finanziert aus Bordmitteln des Landratsamtes) Verbreitung

finden soll. Nicht mehr und nicht weniger hat die LINKE beantragt. Immerhin 12 von 74 Kreisräten haben den Antrag auch unterstützt. In der Region Stuttgart, hat ein ähnlicher Antrag sogar eine breite Mehrheit erhalten, obwohl er ebenfalls von der LINKEN eingebracht wurde. Also kein Grund zum Resignieren. Im Unterland sind halt die dicken Bretter die es zu bohren gilt etwas dicker als anderswo. Die „dunklen VW Diesel Wolken über dem himmelblauen Steuerhimmel“ zwingen womöglich bald auch in der Region und im Landkreis zu alternativen und beschäftigungspolitisch relevanten Denkansätzen.

Johannes Müllerschön, Kreisrat (DIE LINKE), Offenau

Und jetzt noch meinen Kommentar als Wahlkämpfer:

jomLTW2016Der obige Text, wurde übrigens von der Heilbronner Stimme als Leserbrief von mir abgelehnt. Was soll`s – dicke Stahlplatten bohren und das mit Holzbohrern – ein echter Metaller Spruch. Immer noch besser wie mit dem Finger in der Nase bohren, bei einem müden „weiter so“.

Doch im Ernst.

Politiker, auch Kommunalpolitiker haben die Pflicht in die Zukunft zu schauen, da tun sich neoliberale und konservative Mandatskolleginnen und –kollegen noch schwer, kein Wunder bei der Vergangenheit. Und da meine ich jetzt nicht die Nazivergangenheit als Totschlagargument, sondern eher die jüngere Mappus Vergangenheit.

In einigen Kommunalgremien im Unterland herrscht immer noch der Geist des einsamen Machers, der jenseits der Verfassung angeblich weis wo es lang geht. Wahlen helfen da (vielleicht) dem einen oder anderen auf die Sprünge, mann/frau muss nur hingehen und das richtige Kreuzle mache.  Auch deshalb fehlt DIE LINKE im Landtag von Baden-Württemberg.

 

 

 

 


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