Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des 9. November 1938 in Obersulm-Affaltrach

09. November 2018 
Karte nicht verfügbar

Datum/Zeit
09.11.2018
19:30 - 22:00

Veranstaltungsort
Museum Synagoge Affaltrach

Kategorien Keine Kategorien


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Freundeskreises ehemalige Synagoge Affaltrach,
ich lade Sie ganz herzlich ein zu der diesjährigen Gedenkfeier zur Erinnerung an die Verwüstung und Verbrennung der jüdischen Synagogen und Einrichtungen am 9. November 1938, also vor 80 Jahren.
An diesem Abend richten wir dieses Jahr den Blick auf ein wenig bekanntes Kapitel, nämlich den zivilen und bewaffneten Widerstand der Juden gegen ihre Ermordung, den es trotz der unglaublich widrigen Umstände gegeben hat.

Freitag, 9. November 2018, 19.30 Uhr, Museum Synagoge Affaltrach

Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des 9. November 1938

              Vortrag von Prof. J. Schoeps / Dr. Martina Bitunjac, Potsdam
      „Der jüdische Widerstand gegen die Nazis“
mit Partisanenliedern aus dem jüdischen Widerstand – Gruppe „Mazel Tov“, Öhringen

„Lasst uns nicht wie Schafe zur Schlachtbank gehen!“ Dieser Aufruf zum bewaffneten jüdischen Widerstand erfolgte im Januar 1942 in Wilna. Im nächsten Jahr erhoben sich im Warschauer Ghetto gefangene Juden gegen Deportation und Ermordung. Der Vortrag zeigt, dass dieser Aufstand nur einer von vielen jüdischen Widerstandsaktivitäten im Zweiten Weltkrieg war. Es gab bewaffneten Widerstand in Konzentrationslagern, Ghettos und im Partisanenkampf, ebenso aber auch die zivile und kulturelle Form jüdischen Widerstandes gegen die Verfolgungs- und Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten und ihrer Kollaborateure. Das Öhringer Quartett „Mazel Tov“ und die Sopranistin Christine Birkert werden den Abend musikalisch begleiten durch sechs eigens einstudierte Partisanenlieder aus dem jüdischen Widerstand.                                                                                                                                                                                       Eintritt frei.

Mit bestem Dank und besten Grüßen
Heinz Deininger, 1. Vorsitzender