Gewerkschaft

Müllerschön zum erneuten Kaufland Skandal in Möckmühl

Johannes Müllerschön zweifelt am Glück polnischer Beschäftigter am Kaufland Standort Möckmühl und anderswo. Er fordert den Lidl/Kaufland Konzern auf, eigene Verantwortung für die Beschäftigten zu übernehmen, statt über Werksverträge und ähnliches auszugliedern.

Johannes Müllerschön zweifelt am Glück polnischer Beschäftigter am Kaufland Standort Möckmühl und anderswo. Er fordert den Lidl/Kaufland Konzern auf, eigene Verantwortung für die Beschäftigten zu übernehmen, statt über Werksverträge und ähnliches auszugliedern.

Der von Verdi und Heilbronner Stimme aufgedeckte neue Skandal über die Ausbeutung von polnischen Arbeitskräften durch Sub-, und Subsubunternehmen des Kaufland/Lidl Konzerns zeigt laut Müllerschön auch gravierendes Staatsversagen in Sachen Gewerbeaufsicht. Zwar ist die gesetzliche Überprüfung des Mindestlohnes – der Bundesbehörde Zoll zugeordnet. Allerdings fragt Müllerschön auch nach der Verantwortlichkeit bei der Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg.  Die Staatlichen Gewerbeaufsichtsämter wurden im Zuge der Verwaltungsreform zum 1. Januar 2005 aufgelöst und in die vier Regierungspräsidien sowie in 44 Land- und Stadtkreise eingegliedert. Seither herrscht in diesem Bereich „Kleinststaaterei“ und keine klare Zuständigkeit. Für Müllerschön ist es deshalb kein Zufall, dass diese Skandale eben nicht von den zuständigen Behörden (Gewerbeaufsicht und teils auch Berufsgenossenschaften) enthüllt und abgeschafft werden. Ja, die Heilbronner Stimme hat Recht, der Arbeitsschutz am Kaufland Standort Möckmühl und anderswo ist „Außer Kontrolle“. Ganzen Beitrag lesen »

Müllerschön zur Tarifforderung der IG Metall

SteuernDie IG Metall Heilbronn-Neckarsulm legte sich am 27.2.16 nach gründlicher Diskussion in der Vertreterversammlung fest auf eine Forderungsempfehlung von 5,5% für die anstehende Entgeltrunde. Johannes Müllerschön (IG Metall Delegierter für die Heilbronner Fiat-Betriebe) sprach sich dort für einen Forderungskorridor von 5 bis 6,5% aus. Bei einer Forderung unter 5% sieht Müllerschön ein Akzeptanz Problem intern bei den Metallerinnen und Metallern. Bei einer Forderung über 6,5% sieht er das Problem eher bei der gesellschaftlichen Akzeptanz und natürlich bei der Frage der Umsetzbarkeit. Müllerschön ging auf Grund persönlicher Erfahrungen auch kurz auf zwei gängige „Gegenargumente“ ein. 1. Die hohen Audi- Löhne würden das Handwerk kaputt machen. 2. Der Dienst am Menschen werde schlechter entlohnt als das Schrauben am Band. Er versuchte klar zu machen, dass beide Positionen nicht gegen einen Ganzen Beitrag lesen »

LINKER Jahresauftakt im Wahlkreis Neckarsulm

13. Januar 2016  Gewerkschaft, Landtagswahl 2016, Offenau
Lebhafter Sonntagsspaziergang in Offenau. (Foto: kw)

Lebhafter Sonntagsspaziergang in Offenau. (Foto: kw)

Der Landtagskandidat der LINKEN im Wahlkreis Neckarsulm, Johannes Müllerschön, hatte zum Jahresauftakt in die Offenauer Wohnhöfe geladen. Mit interessierten Bürgern und Wahlkampfhelfern wurden zuerst bei einem Spaziergang durch Offenau geplante und im Bau befindliche Projekte vorgestellt. Die in 2015 von Bevölkerung und Gemeinderat zurückgewiesene Erweiterung von DHL, war dabei noch einmal Thema. Laut Müllerschön zeigt sich an diesem Beispiel, wie schwierig es geworden ist, gute Arbeit und gutes Wohnen zusammenzubringen.

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Kreisrat Müllerschön zum Wirtschaftsplan 2016 und für „Cradle to Cradle“

Johannes Müllerschön am 7.12.15 in Gemmingen. Foto fv

Johannes Müllerschön am 7.12.15 in Gemmingen. Foto fv

Kreisrat Johannes Müllerschön sprach auf der Kreistagssitzung in Gemmingen zum Wirtschaftsplan 2016 des Abfallbetriebes, hier hatte die Landkreisverwaltung den Antrag Förderung des Cradle to Cradle Prinzips angesiedelt. Den Wortlaut der Rede dokumentieren wir im folgenden: Ganzen Beitrag lesen »

Müllerschön gegen prekäre Beschäftigung – weltweit!

BernindustriALLSeit 2.5.78 arbeite ich in einem fürwahr nicht prekären Arbeitsverhältnis in einem italienisch-amerikanischen Automobil- und Maschinenbaukonzern. Trotzdem, oder gerade deshalb sehe ich die Gefahren, die von solchen Beschäftigungsverhältnissen ausgehen, ob als Leasings-, Werksvertrags- , PraktikantInnen- , WerksstudentInnen- oder als befristete Arbeitsverhältnisse deklariert, Hauptsache billig. Es gibt in den Fabrikhallen und Büros einiges zu verteidigen an Standards und an Lebensqualität. Juristisch und praktisch im Betrieb ist dies nicht immer einfach, nicht mal als Betriebsrat, geschweige denn als Betroffene(r). Aber es ist auch nicht aussichtslos, Ganzen Beitrag lesen »

Landtagswahlen: (Vor-) Wahlkampfprotokoll September 2015 für den Wahlkreis 20 Neckarsulm

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Kein Missbrauch von Werksverträgen – Kampagne der LINKEN

07. Oktober 2015  Gewerkschaft, Landtagswahl 2016
Landtagskandidat mit guter Laune am frühen Morgen (Foto: F. Vollert)

Landtagskandidat mit guter Laune am frühen Morgen (Foto: F. Vollert)

Verteilaktion vorm Automobilzulieferer Kolbenschmidt, um die Frühschicht über unsere Veranstaltung zu informieren. Plakate gibt es seither auch in Neckarsulm.

Am 13.10. wird es in Restaurant in der Ballei in Neckarsulm eine Infoveranstaltung zu den Themen Missbrauch von Werksverträgen und Befristungen geben. Referenten sind Johannes Müllerschön, Betriebsratsvorsitzender eines Metall-Betriebs und Neckarsulmer Landtagskandidat, zum Thema Missbrauch von Werksverträge und Ayse Boran, Betriebsrätin einer Modekette und Heilbronner Landtagskandidatin, Ganzen Beitrag lesen »

Verfahren gegen Verdi-Sekretärin und Antifaschistin eingestellt

Verdi Kundgebung vor dem Amtsgericht Heilbronn.     (Bild: Michael Weiß)

Verdi Kundgebung vor dem Amtsgericht Heilbronn. (Bild: Michael Weiß)

Die Kundgebung von Verdi vor dem Amtsgericht Heilbronn überzeugte auch durch die politische Bandbreite. Sowohl die Senioren von Verdi „Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt“, wie auch die Verdi Jugend „Antifaschismus ist legitim“ waren mit Transparenten anwesend. Gesprochen hat für Verdi Marianne Kugler-Wendt,  Geschäftsführerin vom Bezirk Heilbronn Franken. Sie spann den Bogen  hin zur Friedensbewegung und zu den Blockaden auf der Waldheide und bemühte sich um eine breite Einheit gegen Nazis in Heilbronn.

Johannes Müllerschön sprach für den Kreisvorstand der LINKEN und forderte die sofortige Einstellung des Verfahrens, weil das Versammlungsrecht nicht dazu missbraucht werden darf, Ganzen Beitrag lesen »

Ayse Boran und Johannes Müllerschön beim Gewerkschaftspolitischen Ratschlag

20. September 2015  Gewerkschaft, Landtagswahl 2016
Ayse und Johannes mit Bernd Riexinger.

Ayse und Johannes mit Bernd Riexinger.

Ayse Boran, Betriebsrätin und Landtagskandidatin der LINKEN in Heilbronn, und Johannes Müllerschön, Betriebsratsvorsitzender und Landtagskandidat der LINKEN in Neckarsulm, waren gemeinsam beim Gewerkschaftspolitischen Ratschlag der LINKEN in Stuttgart.

Eingeladen hatten Bernd Riexinger, Parteivorsitzender und Spitzenkandidat für die Landtagswahl im März 2013 und Michael Schlecht, MdB und Wirtschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag. Ganzen Beitrag lesen »

LINKE lehnt SLK-Jahresabschluss wegen Tarifflucht ab.

DIE LINKE im Heilbronner Kreistag stimmte der Umsetzung des 2. Bauabschnitts des Gseundbrunnens zu, unter dem Vorbehalt, dass es zu keinem Personalabbau kommt, und lehnte die Jahresabschlüsse für SLK und Regionalen Gesundheitsholding Heilbronn-Franken GmbH wegen der teilweisen schlechteren Bezahlung des Personals ab. Die entsprechende Rede des Kreisrats Florian Vollert ist hier dokumentiert: Ganzen Beitrag lesen »