Gewerkschaft

IG Metall gestaltet Zukunft 4.0 – Maschinenbaukonferenz in Berlin

12. Oktober 2016  Allgemein, Gewerkschaft, Soziales

imachlogoIn meiner Eigenschaft als Betriebsratsvorsitzender von Case- New Holland beteiligte ich mich an der Maschinenbaukonferenz der IG Metall in Berlin. Auf Bundesebene  gestaltet die Gewerkschaft die digitale Zukunft mit. Spannende und lebhafte Zukunftsdiskussionen sind fruchtbarer wie Zukunftsängste und spalterische Hasstiraden. Natürlich ist das leicht gesagt, wenn wie gerade aktuell bei AUDI und Knorr der real existierende, globale Kapitalismus Ganzen Beitrag lesen »

Einsatz für Gute Pflege und Gute Arbeit – versprochen

Soziale BerufeIch habe heute als Landtagskandidat Post bekommen von Verdi. Eine Sorgenkarte für die Altenpflege. Verdi bittet um Unterstützung als Kandidat/in und dann vor allem als Abgeordnete/r für die Altenpflege.

Unter der Überschrift Gute Pflege: Würde für Bedürftige, Angehörige und Beschäftigte schreiben wir dazu im aktuellen Landtagswahlprogramm: DIE LINKE versteht Pflege als eine Aufgabe der Gesellschaft und damit als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Eine Politik, die gerecht und solidarisch ist, kann eine effektive, menschenwürdige und an den individuellen Bedürfnissen ausgerichtete Pflege und Betreuung organisieren und finanzieren. Ganzen Beitrag lesen »

Müllerschöns Faktencheck: Deutsche Post/DHL

DHLStreikNach einem erfolgten Warnstreik am DHL/Audi Standort in Offenau und nach Ankündigung von weiteren Aktionen hat es Verdi und die ca. 120 köpfige Belegschaft in Offenau geschafft die Arbeitgeber in den baden-württembergischen, statt dem bisher geltenden, schlechteren hessischen Tarifvertrag zu zwingen. Das bedeutet ca. 500 Euro mehr im Monat, allerdings erst in einem vierjährigen Stufenplan.

Gleichzeitig werden in der Wirtschaftswoche schwere Vorwürfe gegen DHL in Südafrika bekannt. Landtagskandidat Johannes Müllerschön findet es einen Skandal, dass ehemals öffentliche Arbeitgeber, nach der Privatisierung Vorreiter werden im Angriff auf Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsrechte. Müllerschön und DIE LINKE kämpfen für Gute Arbeit, von der man leben kann. Öffentliche Aufträge müssen an soziale und tarifliche Standards gekoppelt werden.

Keine XXXL Sauerei – Roter Stuhl-Aktion in Neckarsulm

Alois und Johannes solidarisch gegen Entlassungen in Mannheim.

Alois und Johannes solidarisch gegen Entlassungen in Mannheim.

Bei XXXL Mann Mobilia in Mannheim wurden Anfang Februar 99 Mitarbeiter ohne Vorankündigung ausgesperrt und sind seither freigestellt. Sie werden ihre Arbeitsplätze verlieren, so will es der Arbeitgeber. Allerdings wurde diese Maßnahme nicht mit dem Betriebsrat abgesprochen und ist somit illegal. Und die Belegschaft und mitsamt Gewerkschaft lassen sich dieses Vorgehen nicht gefallen. Der Landtagskandidat Johannes Müllerschön sagt: „Richtig so“. Um die Kollegen in Mannheim zu unterstützen hat er die Postkartenaktion von Verdi unterschrieben und bei seinem Wahlkampfstand in Neckarsulm beworben. Als sichtbares Zeichen hat auch er eine Roter Stuhl-Aktion gemacht. In Mannheim wurde so gegen das XXXL-Unternehmen protestiert, das einen roten Stuhl als Firmenzeichen trägt.

Unsere erste Solidaritätsaktion des Kreisverbandes der LINKEN, vor Biersdorfer in Heilbronn sehen Sie hier.

Auf der Aktionsseite der Gewerkschaft Verdi gibt’s jeweils die aktuellen Infos.

Solidarität mit den Beschäftigten bei DHL Automotive Offenau GmbH

24. Februar 2016  Allgemein, Gewerkschaft
Im bestehenden Standort Offenau von DHL wird für AUDI vormontiert. (Bild: jm)

Im bestehenden Standort Offenau von DHL wird für AUDI vormontiert. (Bild: jm)

Der Offenauer Landtagskandidat Johannes Müllerschön begrüßt den Warnstreik bei DHL Automotive Offenau GmbH, weil er wichtig findet, dass die Beschäftigten ein höheres und in Baden-Württemberg angemessenes Tarifniveau erhalten. „Tarifflucht ist zu einer weitverbreiteten Unsitte geworden. Dem muss entgegegengewirkt werden.“ freut sich Müllerschön über die Initiative von Verdi.

Bereits in der Vergangenheit hatte Müllerschön das Tarifverhalten von DHL und im speziellen Fall auch von AUDI kritisert. Denn DHL Automotive Offenau GmbH macht Logistik und Vorproduktion für AUDI.

Müllerschöns Faktencheck: Bildungszeit

GibmirfünfSpätestens seit dem 25.9.2014 setzt sich Landtagskandidat Johannes Müllerschön zusammen mit den Gewerkschaften aktiv ein, für das Thema Bildungszeit, in Baden-Württemberg. Er stellte sich am Rande eines  Empfangs, als Botschafter für die Bildungskampagne des DGB zur Verfügung. Die Kampagne „Gib mir fünf“ (Tage bezahlten Bildungsurlaub im Jahr für alle Arbeitnehmer) führte schließlich zu einem entsprechenden Gesetz in Ba Wü. Jetzt freut sich Müllerschön über die Umsetzung und etliche Anträge von Kollegen im Betriebsratsbüro für berufliche und politische Weiterbildung. Laut Landtagswahlprogramm 2016 der FDP Ganzen Beitrag lesen »

Müllerschön begrüßt BWKG-Wahlprüfsteine zur Landtagswahl

Soziale Berufe„Die aktuelle Situation der Gesundheitseinrichtungen in Baden-Württemberg ist von einem zunehmendem Fachkräftemangel und einer fortgesetzt unzureichenden Finanzierung gekennzeichnet. Wir möchten erfahren, wie die Parteien diese Themen nach der Landtagswahl angehen wollen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Detlef Piepenburg. Daher habe die BWKG Wahlprüfsteine für die Landtagswahl 2016 formuliert und die im Bundes- oder Landtag vertretenen Parteien (CDU, SPD, Grüne, FDP und LINKE) um eine Positionierung gebeten. Alle angefragten Parteien haben diese „Wahlprüfsteine“ beantwortet. Ganzen Beitrag lesen »

Müllerschön zum erneuten Kaufland Skandal in Möckmühl

Johannes Müllerschön zweifelt am Glück polnischer Beschäftigter am Kaufland Standort Möckmühl und anderswo. Er fordert den Lidl/Kaufland Konzern auf, eigene Verantwortung für die Beschäftigten zu übernehmen, statt über Werksverträge und ähnliches auszugliedern.

Johannes Müllerschön zweifelt am Glück polnischer Beschäftigter am Kaufland Standort Möckmühl und anderswo. Er fordert den Lidl/Kaufland Konzern auf, eigene Verantwortung für die Beschäftigten zu übernehmen, statt über Werksverträge und ähnliches auszugliedern.

Der von Verdi und Heilbronner Stimme aufgedeckte neue Skandal über die Ausbeutung von polnischen Arbeitskräften durch Sub-, und Subsubunternehmen des Kaufland/Lidl Konzerns zeigt laut Müllerschön auch gravierendes Staatsversagen in Sachen Gewerbeaufsicht. Zwar ist die gesetzliche Überprüfung des Mindestlohnes – der Bundesbehörde Zoll zugeordnet. Allerdings fragt Müllerschön auch nach der Verantwortlichkeit bei der Gewerbeaufsicht Baden-Württemberg.  Die Staatlichen Gewerbeaufsichtsämter wurden im Zuge der Verwaltungsreform zum 1. Januar 2005 aufgelöst und in die vier Regierungspräsidien sowie in 44 Land- und Stadtkreise eingegliedert. Seither herrscht in diesem Bereich „Kleinststaaterei“ und keine klare Zuständigkeit. Für Müllerschön ist es deshalb kein Zufall, dass diese Skandale eben nicht von den zuständigen Behörden (Gewerbeaufsicht und teils auch Berufsgenossenschaften) enthüllt und abgeschafft werden. Ja, die Heilbronner Stimme hat Recht, der Arbeitsschutz am Kaufland Standort Möckmühl und anderswo ist „Außer Kontrolle“. Ganzen Beitrag lesen »

Müllerschön zur Tarifforderung der IG Metall

SteuernDie IG Metall Heilbronn-Neckarsulm legte sich am 27.2.16 nach gründlicher Diskussion in der Vertreterversammlung fest auf eine Forderungsempfehlung von 5,5% für die anstehende Entgeltrunde. Johannes Müllerschön (IG Metall Delegierter für die Heilbronner Fiat-Betriebe) sprach sich dort für einen Forderungskorridor von 5 bis 6,5% aus. Bei einer Forderung unter 5% sieht Müllerschön ein Akzeptanz Problem intern bei den Metallerinnen und Metallern. Bei einer Forderung über 6,5% sieht er das Problem eher bei der gesellschaftlichen Akzeptanz und natürlich bei der Frage der Umsetzbarkeit. Müllerschön ging auf Grund persönlicher Erfahrungen auch kurz auf zwei gängige „Gegenargumente“ ein. 1. Die hohen Audi- Löhne würden das Handwerk kaputt machen. 2. Der Dienst am Menschen werde schlechter entlohnt als das Schrauben am Band. Er versuchte klar zu machen, dass beide Positionen nicht gegen einen Ganzen Beitrag lesen »

LINKER Jahresauftakt im Wahlkreis Neckarsulm

13. Januar 2016  Gewerkschaft, Landtagswahl 2016, Offenau
Lebhafter Sonntagsspaziergang in Offenau. (Foto: kw)

Lebhafter Sonntagsspaziergang in Offenau. (Foto: kw)

Der Landtagskandidat der LINKEN im Wahlkreis Neckarsulm, Johannes Müllerschön, hatte zum Jahresauftakt in die Offenauer Wohnhöfe geladen. Mit interessierten Bürgern und Wahlkampfhelfern wurden zuerst bei einem Spaziergang durch Offenau geplante und im Bau befindliche Projekte vorgestellt. Die in 2015 von Bevölkerung und Gemeinderat zurückgewiesene Erweiterung von DHL, war dabei noch einmal Thema. Laut Müllerschön zeigt sich an diesem Beispiel, wie schwierig es geworden ist, gute Arbeit und gutes Wohnen zusammenzubringen.

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